Ein Toaster in der Ecke stand.
Alleine – sich befand.
Ein Spiegel an der Wand,
in dem er sich erkannt,
fragt sich noch völlig unbekannt,
wer hat mich denn benannt?
Der Spiegel stumm zeigt nur sein Bild.
Der Toaster zeigt sich ungewillt.
Gewiss bin ich gewollt zu sein.
Drum ist es richtig, hier zu sein.
Der Spiegel bleibt noch immer stumm,
der Toaster fragt sich nicht warum.
Die Tür geht auf, ein Toast geht rein.
Dem Toast wird heiß, so soll es sein.
Schon wird es heißer in ihm drin,
das bringt ihm einen neuen Sinn.
Der Toast geht raus, nun geht ihm auf:
Ein Toaster sein, das ist mein Sein.
Der Spiegel sieht den Toaster stehen,
ganz wie am Anfang – ungesehen.
J. L.