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HIIT vs. HIT – Welche Methode passt zu dir?
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Was ist HIIT?

High-Intensity Interval Training (HIIT) ist eine Trainingsmethode mit kurzen, hochintensiven Belastungsphasen und aktiven oder passiven Erholungsphasen. Sie zielt darauf ab, die kardiovaskuläre Fitness zu verbessern, Fett zu verbrennen und den Nachbrenneffekt (EPOC) zu maximieren.

  • Wechsel von hoher Belastung und kurzen Pausen (Herzfrequenz 80–95 % der max. Herzfrequenz).
  • Dauer: 10–30 Minuten – ideal für kurze, intensive Workouts.
  • Beispiel: 30 Sekunden Sprint, 30 Sekunden Gehpause – wiederholen für 10–20 Minuten.

HIIT kann mit Körpergewichtsübungen, Sprints, Kettlebell-Swings oder Seilspringen durchgeführt werden und ist fester Bestandteil von Functional Training und CrossFit.

Tabata – die bekannteste HIIT-Variante

Das Tabata-Training basiert auf einer klaren Struktur:

  • 20 Sekunden maximale Belastung, 10 Sekunden Pause – 8 Runden, insgesamt 4 Minuten.
  • Entwickelt von Dr. Izumi Tabata für Eisschnellläufer, heute weit verbreitet.

Warum ist Tabata so effektiv?

  • Maximale Intensität in extrem kurzer Zeit.
  • Verbesserung der anaeroben und aeroben Kapazität.
  • Hoher Nachbrenneffekt, steigert den Kalorienverbrauch.
  • Ideal für Fettverbrennung und Ausdauersteigerung.

Typische Übungen: Burpees, Kniebeugen-Sprünge, Kettlebell-Swings oder Mountain Climbers.

Was ist HIT?

High-Intensity Training (HIT) ist eine Krafttrainingsmethode mit wenigen, aber maximal intensiven Sätzen. Ziel ist eine maximale Muskelstimulation mit minimalem Volumen.

  • Wenige Sätze, aber maximale Belastung – oft nur 1 Satz pro Übung.
  • Wiederholungen: 8–12, bis zum Muskelversagen.
  • Langsame, kontrollierte Bewegungsausführung (z. B. exzentrische Phase: 4 Sekunden).

Beispiel für ein HIT-Workout:

  • 1 Satz Kniebeugen (8–12 Wiederholungen, bis Muskelversagen).
  • 1 Satz Klimmzüge (bis Muskelversagen).
  • 1 Satz Bankdrücken (bis Muskelversagen).

HIT wurde durch Arthur Jones und Mike Mentzer populär und gilt als äußerst effiziente Methode für Muskelaufbau und Kraftzuwachs.

Wichtiger Hinweis für Anfänger

  • Beide Methoden sind anspruchsvoll und nicht ideal für Anfänger!

HIT (High-Intensity Training):

  • Maximale Belastung bis zum Muskelversagen kann Verletzungen begünstigen, wenn Technik und Grundkraft fehlen.
  • Anfänger sollten zuerst saubere Bewegungsabläufe erlernen, bevor sie an ihr Limit gehen.

HIIT (High-Intensity Interval Training):

  • Die hohe Kreislaufbelastung kann für Untrainierte überfordernd sein.
  • Ein progressiver Aufbau mit moderater Intensität ist ratsam.

Wer neu im Training ist, sollte zuerst eine solide Basis schaffen und die Intensität schrittweise steigern.

HIIT oder HIT – Welche Methode passt zu dir?

Beide Methoden haben Vor- und Nachteile und sollten je nach Ziel gewählt werden:

  • HIIT: Für alle, die Ausdauer verbessern, Fett verbrennen und ein zeiteffizientes Workout absolvieren möchten. Hoher Kalorienverbrauch, aber auch hohe Belastung für das zentrale Nervensystem.
  • HIT: Ideal für Muskelaufbau und Kraftzuwachs mit wenigen, aber sehr intensiven Sätzen. Erfordert jedoch längere Regeneration.

Kombination möglich: HIIT an Ruhetagen oder eine Mischung aus HIT- und HIIT-Elementen in einem periodisierten Trainingsplan.

Fazit

HIIT und HIT sind zwei effektive, aber sehr unterschiedliche Trainingsmethoden. Während HIIT primär für Ausdauer und Fettverbrennung geeignet ist, fokussiert sich HIT auf Muskelaufbau und Kraftsteigerung. Beide erfordern eine hohe Intensität und eine durchdachte Integration ins Training.

Teste beide Methoden und finde heraus, welche am besten zu dir passt!

Stay strong, squat deep!