Skip to main content
Hip Thrust – Die beste Übung für starke Glutes
24553826b0d573dd26948810a2f2c1e5ca5ca0fb87b210ffb37b46cb26a70e56.png

Warum Hip Thrusts unverzichtbar sind

Kniebeugen und Kreuzheben beanspruchen die Gesäßmuskulatur – das steht außer Frage. Doch der Hip Thrust setzt den Fokus gezielt auf die Hüftstreckung und ermöglicht dadurch eine besonders hohe Aktivierung der Gluteus-Muskulatur. Das macht ihn zu einer zentralen Übung für Leistung, Stabilität und Prävention.

Welche Muskeln arbeiten beim Hip Thrust?

Der Hip Thrust ist eine mehrgelenkige Übung mit einem klaren Schwerpunkt: der Gesäßmuskulatur. Folgende Muskelgruppen werden besonders beansprucht:

Gluteus Maximus: Hauptzielmuskel und stärkster Hüftstrecker

Gluteus Medius und Minimus: Stabilisatoren für Becken und Hüfte

Hamstrings (Oberschenkelrückseite): Unterstützen die Streckbewegung

Quadriceps (vorderer Oberschenkel): Helfen in der Endstreckung

Rückenstrecker und Rumpfmuskulatur: Sorgen für Stabilität während der Bewegung

Gerade weil die Glutealmuskulatur im Alltag oft zu wenig aktiviert wird, hat ein gezieltes Training hier große Effekte – sowohl im Sport als auch in der Verletzungsprävention.

Vorteile des Hip Thrusts

Hohe Glute-Aktivierung: Kaum eine andere Übung spricht die Gesäßmuskeln so intensiv an

Verbesserung der Hüftstreckkraft: Entscheidend für Sprint, Sprungkraft und Kniebeugeleistung

Rückenfreundlich: Im Vergleich zu Squats oder Deadlifts ist die Belastung für die Wirbelsäule geringer

Vielseitigkeit: Von Reha bis Kraftaufbau – der Hip Thrust lässt sich an jedes Trainingsniveau anpassen

Richtige Ausführung – Schritt für Schritt

1. Startposition

• Der obere Rücken lehnt an einer stabilen Bank oder Hip-Thrust-Box

• Die Füße stehen etwa schulterbreit, Knie bilden in der oberen Position einen 90°-Winkel

• Die Langhantel liegt auf der Hüfte – idealerweise gepolstert für mehr Komfort

2. Bewegungsausführung

• Die Hüfte wird kraftvoll nach oben gedrückt, bis Oberkörper, Hüfte und Oberschenkel eine Linie bilden

• Oben bewusst die Gesäßmuskulatur anspannen und 1–2 Sekunden halten

• Die Hüfte kontrolliert absenken, ohne den Boden komplett zu berühren

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Zu große Fußdistanz: Stehen die Füße zu weit vorne, wandert die Belastung in die Hamstrings

Überstreckung der Wirbelsäule: Die Hüfte nicht über die neutrale Position hinausdrücken – der Rumpf bleibt stabil

Schwung statt Kontrolle: Der Bewegungsimpuls kommt aus der Muskulatur, nicht aus Schwung oder Momentum

Varianten für jedes Trainingslevel

Bodyweight Hip Thrust: Ideal für Anfänger, um Technik und Muskelgefühl zu entwickeln

Banded Hip Thrust: Widerstandsbänder sorgen für zusätzliche Aktivierung im oberen Bewegungsbereich

Single-Leg Hip Thrust: Für gezieltes einseitiges Training und mehr Stabilitätsanforderung

Barbell Hip Thrust: Die klassische Variante für maximale Progression und Kraftentwicklung

Fazit

Der Hip Thrust ist eine der effektivsten Übungen zur Stärkung der Gesäßmuskulatur – mit direktem Übertrag auf Leistung, Bewegungsqualität und Verletzungsprävention. Wer stärker werden, besser sprinten, stabiler bewegen oder Rückenprobleme vorbeugen will, kommt an dieser Übung kaum vorbei.

Stay strong, squat deep.