Wer wird gesehen?
- Athletische Körper: Muskeln, Proportionen und definierte Konturen werden als Erfolgsmerkmal gelesen.
- Jugendlichkeit: Alter und Veränderung werden oft ausgeblendet.
- Glamouröse Ästhetik: Sport wird inszeniert — stark und makellos.
Wer wird übersehen?
- Menschen in Veränderung: Diejenigen, die gerade anfangen oder aus Rückschlägen zurückkommen.
- Körper jenseits des Mainstreams: Ältere, verletzte oder von Krankheit gezeichnete Menschen.
- Alltagsathlet:innen: Die, die konsequent trainieren, aber nie im Rampenlicht stehen wollen.
Warum das problematisch ist
- Verzerrte Wahrnehmung: Das Bild vom „richtigen“ Körper wird immer enger.
- Selbstwertprobleme: Wer sich nicht repräsentiert fühlt, fühlt sich schnell „falsch“.
- Ausgrenzung: Die Unsichtbaren fehlen auch in der Vorbildfunktion.
Was wir verändern können
- Vielfalt zeigen: Mehr reale Körper in den Medien und im öffentlichen Raum.
- Wertschätzung fördern: Fokus auf Leistung, Disziplin und Durchhaltevermögen — nicht nur auf Ästhetik.
- Sensibilisierung: Erkennen, wie selektiv Wahrnehmung funktioniert.
Fazit: Sichtbarkeit ist kein Zufall
Körperideale blenden vieles aus. Es liegt an uns, auch das Unsichtbare zu würdigen — und zu erkennen, dass Stärke, Mut und Hingabe nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind.
Stay strong, squat deep!