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Pyramidentraining – aufsteigend, absteigend oder beides?
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„Klassiker verlieren ihren Wert nicht – wenn man sie versteht und richtig einsetzt.“

Die Varianten im Überblick

1. Aufsteigende Pyramide

  • Prinzip: Mit leichterem Gewicht starten und das Gewicht pro Satz steigern, während die Wiederholungszahl sinkt.
  • Vorteile: Gelenkschonender Einstieg, Technik bleibt sauber, Vorbereitung auf hohe Last.
  • Ideal für: Anfänger:innen, Technik-Fokus, Aufbauphasen.

2. Absteigende Pyramide

  • Prinzip: Mit dem schwersten Satz beginnen und das Gewicht pro Satz reduzieren, während die Wiederholungen steigen.
  • Vorteile: Maximale Intensität zu Beginn, danach Volumen sammeln.
  • Ideal für: Fortgeschrittene, die sich technisch sicher fühlen.

3. Doppelte Pyramide (auf- und absteigend)

  • Prinzip: Gewicht wird erst gesteigert und dann wieder reduziert.
  • Vorteile: Hohe Belastungsvielfalt, Muskelermüdung aus verschiedenen Winkeln.
  • Ideal für: Erfahrene Athlet:innen mit gutem Körpergefühl und Regenerationskapazität.

Häufige Fehler

  • Zu schnelle Steigerung ohne saubere Technik.
  • Keine klare Struktur und zu große Sprünge beim Gewicht.
  • Unzureichendes Aufwärmen bei absteigenden Pyramiden.

Fazit: Die Struktur entscheidet

Pyramidentraining bleibt ein Klassiker — aber nur, wenn es zur Trainingsphase, zum Ziel und zum Erfahrungslevel passt. Ob aufsteigend, absteigend oder kombiniert: Richtig angewendet ist es ein vielseitiges Werkzeug für langfristigen Fortschritt.

Stay strong, squat deep!