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1. Was ist Time Under Tension?
TUT beschreibt, wie lang ein Muskel unter Spannung steht. Drei Phasen:
Normalerweise dauert eine Wiederholung 3–5 Sekunden. TUT-Fans wollen 30–60 Sekunden pro Satz rauskitzeln, weil angeblich längere Spannung mehr Wachstum bringt.
2. Ist eine längere TUT wirklich besser für Hypertrophie?
Klar ist: Mechanische Spannung ist der Schlüssel für Muskelwachstum. Längere Belastungszeit kann also helfen – aber nicht immer und nicht grenzenlos.
Vorteile von mehr TUT:
Nachteile von zu viel TUT:
Forschung sagt: 30–40 Sekunden pro Satz sind super. Über 60 Sekunden? Nett für’s Ego, aber bringt nicht mehr Muskeln.
3. Wie integriert man TUT sinnvoll ins Training?
Muskelwachstum passiert, wenn Spannung, Stoffwechselstress und Mini-Muskelschäden zusammenkommen. TUT also gezielt dosieren – nicht als Dauerbremse.
Für Hypertrophie:
Für Maximalkraft:
Für Kraftausdauer:
4. Fazit: Ist TUT ein Gamechanger oder überbewertet?
TUT ist kein Wundermittel – es ist ein Werkzeug. Und wenn du’s falsch einsetzt, kann’s sogar ein Bremsklotz sein.
Am Ende zählt das Gesamtpaket: Volumen, Intensität, Progression und Erholung. Wer TUT klug einsetzt, profitiert – aber wer’s als Ausrede für Slow-Motion-Training nutzt, wird ewig „work in progress“ bleiben.
Stay strong, squat deep