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Training als Vermeidungsstrategie betrifft viele Menschen, oft ohne dass sie es zunächst merken. Die Grenze zwischen Disziplin, Zielstrebigkeit und problematischem Verhalten ist dabei oft schmal. Dies gilt besonders dann, wenn wir Training nutzen, um unangenehme Emotionen, ungelöste Konflikte oder belastende Lebenssituationen zu verdrängen.
Viele Anzeichen für Fluchtverhalten beim Training ähneln zunächst dem, was im Leistungssport oft selbstverständlich ist. Doch genau darin liegt der entscheidende Unterschied:
Im Leistungssport gehört hartes und intensives Training oft zum Alltag – trotz Schmerzen, Verletzungen oder Erschöpfung. Hier ist das bewusste Überwinden persönlicher Grenzen Bestandteil des Erfolgswegs. Allerdings existiert auch hier eine feine Grenze, ab der die Kompensation durch Training problematisch wird. Doch außerhalb des Leistungssports, insbesondere im Fitnessbereich, ist es entscheidend, eine gesunde Balance zu finden und genau hinzusehen, wann diese Grenze überschritten wird.
Stärke zeigt sich nicht nur darin, Herausforderungen körperlich zu meistern, sondern auch darin, sich bewusst emotionalen und mentalen Themen zu stellen.
Bleib achtsam und ehrlich zu dir selbst.
Stay strong, squat deep!